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Max Leopold Wagner

Die Korrespondenz zwischen Max Leopold Wagner und Hugo Schuchardt wurde von Bernhard Hurch und Giovanni Masala bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Hurch, Bernhard / Masala, Giovanni. 2009. 'Die Korrespondenz zwischen Max Leopold Wagner und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/2963, abgerufen am 29.05.2020

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Max Leopold Wagner

Bedeutung

Wagner war zweifellos Teil einer anderen Forschergeneration als Schuchardt, doch gab es zumindest einige interessante Berührungspunkte, beispielsweise die Dialektik zwischen romanischer Sprachtradition und diskontinuierlichen Entwicklungen. Wagner war eine wesentlich stärker feld- und weniger theorieorientierte Forscherpersönlichkeit und vielleicht auch, dies bleibt zu untersuchen, von seiner Homosexualität und der daraus zeitweise resultierenden Marginalisierung beeinflußt, dem Bereich der Sondersprachen zugewandt. Auch bleibt er dem konservativen Junggrammatikertum stärker verhaftet als dessen militanter Opponent Schuchardt. Insbesondere seine Studien zum Sardischen sind von beispielhaft nachhaltiger Wirkung. Für die nächsten Jahre sind weitere Veröffentlichungen zu Wagner zu erwarten (in Printform wie im Netz), besonders durch die in den letzten Jahren eingehende Beschäftigung mit Wagner durch Giovanni Masala (Universität Stuttgart) und Dirk Naguschewski (GWZ Berlin). Hingewiesen sei an dieser Stelle auf die von Heinz Kröll besorgte Aufsatzsammlung: MLW, Sondersprachen der Romania I: Spanien. Stuttgart: Steiner. Darin das umfangreichste Schriftenverzeichnis auf den Seiten XII-XXIV.
Es wird hier darauf verzichtet, einen eigenen Einleitungstext zu Max Leopold Wagner zu verfassen, denn Utz Maas hat dem Hugo Schuchardt Archiv seinen Eintrag zu Wagner aus dem noch zu erscheinenden 3. Band der Veröffentlichung zur Verfügung gestellt: Maas, Utz. im Erscheinen (voraussichtlich 2009). Verfolgung und Auswanderung deutschsprachiger Sprachwissenschaftler 1933-1945. Osnabrück: Secolo Verlag.
Erstens bedankt sich der Betreuer des Hugo Schuchardt Archivs bei Kollegen Maas für dessen freundliche Kooperationsbereitschaft. Zweitens möge dieser Eintrag auch illustrativ für das monumentale Werk des Autors Maas stehen und auf dieses mit dem folgenden Ausschnitt gebührend hinweisen. Der Beitrag von Maas ist auch bestens geeignet, die Verbindung von Wagner zu Schuchardt zu zeigen [online hier].
Vgl. auch den Beitrag zu Wagner im Romanistenlexikon.

Gegenbriefe

Es ist bislang nicht gelungen, die Gegenbriefe Schuchardts ausfindig zu machen. Für die Korrekturen der Abschrift (insbesondere der sardischen Formen) bin ich Giovanni Masala (Stuttgart) zu Dank verpflichtet.