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Johann Urban Jarnik

Die Korrespondenz zwischen Jan Urban Jarník und Hugo Schuchardt wurde von Luca Melchior bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Melchior, Luca. 2015. 'Briefe Jan Urban Jarníks an Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1840, abgerufen am 15.05.2021

Johann Urban Jarnik

Bedeutung

Obwohl sein Name heutzutage in Vergessenheit geraten zu sein scheint,[1] gehört Jan Urban Jarník zweifelsohne zu den ersten und bedeutendsten Rumänisten (und Romanisten) seiner Zeit.[2] 1848 im böhmischen Pottenstein (tschechisch Potštejn, bis 1924 Potštýn nad Orlicí) geboren, studierte Jarník in Wien Sanskrit und vor allem Romanistik bei Adolf Mussafia. Seine erste Begegnung mit dem Rumänischen fand während eines Aufenthaltes in Paris im Jahre 1874 statt (vgl. Slavici 1908: 342), wo er sich mit dem Rumänen Constantin Georgian befreundete (vgl. Jarník 1915: 238, Jarník 1922: 2, Jarník, Zavoral, Jarník & Hušková-Flajšhansová 2005: 95, Bozac 1967: 193, Hušková 1965: 390[3]), mit dem er bis zu dessen Tode im Jahre 1904 verbunden war (vgl. Ionescu-Nişcov in Jarník, Zavoral, Jarník & Hušková-Flajšhansová 2005: 23). Er hatte während seines Studiums (1870-1874) in Wien nämlich, so seine Erinnerungen, "nici un cuvinţel de limba romană" (Jarník 1909: 66) gelernt. Seine Beschäftigung mit dem Rumänischen dauerte seitdem ununterbrochen bis zu seinem Tode an. Sein erstes wichtiges Werk auf dem Gebiete – Sprachliches aus rumänischen Volksmärchen, eine Art rumänisch-deutsches Glossar – veröffentlichte Jarník schon im Jahre 1877, nachdem er 1876 eine Studienreise nach Blaj (Blasendorf) unternommen hatte (vgl. Jarník 1909: 850; 856-863), bei der er Gelegenheit hatte, den Philosophen, Theologen und Philologen Timotei Cipariu und seinen Schüler Ioan Micu Moldovan kennenzulernen (vgl. Jarník 1909: 305). In Wien zurückgekehrt war er zunächst als Lehrer an der k.k. Unterrealschule in der Leopoldstadt tätig (vgl. u.a. Jarník 1922: 4), diente jedoch auch als Sekretär von Adolf Mussafia und arbeitete an seiner Habilitation, die er mit einem Vortrag "Über die Wichtigkeit des Studiums des Rumänischen für die andern romanischen Sprachen" (vgl. Brief 05076 vom 11.7.1878)[4] erlangte. Er war in der Wiener Rumänistik und in der dortigen rumänischen Intellektuellengemeinde gut verwurzelt.[5] So stand er in regem Kontakt nicht nur zu Mussafia, sondern auch zu Franz von Miklosich, dem er seine Arbeit Zur albanischen Sprachenkunde (Jarník 1881) mit den Worten "seinem geliebten Lehrer" widmete, und er war Mitglied in der studentischen Organisation România Jună. Dieser gehörten u.a. auch der Dichter, Schriftsteller und Journalist Mihai Eminescu,[6] der Journalist und Schriftsteller Ioan Slavici[7] sowie der Politiker, Literaturkritiker und Schriftsteller Titu Maiorescu an. Diesen lernte er jedoch erst 1879 während einer Rumänienreise in Bukarest kennen,[8] wie er sich in seinem stark autobiographischen Beitrag Drumul pe care am mers, den er in den Convorbiri literare 1909 veröffentlichte, erinnert (vgl. Jarník 1909: 308f.). In seinen Wiener Jahren hatte er aber auch Gelegenheit, andere wichtige Vertreter der rumänischen Kulturelite kennenzulernen, wie z.B. den Philologen Alexandru Cihac (vgl. unten, Brief 05077 vom 16.9.1878), mit dem er in regem Kontakt blieb und bei der Erstellung des Index zu dessen etymologischem Wörterbuch des Rumänischen (Cihac 1879) er mitarbeitete, aber auch andere wichtige Persönlichkeiten der romanistischen und rumänistischen Forschung, wie der damalige Realschullehrer und spätere Innsbrucker Professor Theodor Gartner, der – wie man aus dem Brief 05079 vom 23.10.1878 erfährt – Jarníks Rumänischvorlesung an der Wiener Universität besuchte.

Beeindruckend war schon zu dieser Zeit Jarníks rumänische Bibliothek, welche einige der wichtigsten Werke der damaligen Grammatikographie und Lexikographie, aber auch der rumänischen Literatur und ethnologischen Forschung beinhaltete, was – wie er selbst in seinem ersten Brief an Schuchardt bescheiden schreibt (vgl. Brief 05065 vom 9.12.1877) – "wenig [ist], immerhin aber noch mehr, als mir die Wiener Universitäts Bibliothek in dieser Hinsicht bieten könnte".[9]

Nachdem er ab 1878 als Privatdozent für Rumänisch und Französisch an der Wiener Universität tätig war, wurde er 1882 zum außerordentlichen und 1888 zum ordentlichen Professor für romanische Philologie an der neu gegründeten tschechischen Universität in Prag ernannt. In dieser Stadt blieb er bis zu seinem Tode im Jahre 1923.

Neben den romanistischen (u.a. mit französistischem Schwerpunkt, vgl. z.B. seine Edition von zwei altfranzösischen Versionen des Lebens der Heiligen Katharina von Alexandrien (Jarník 1894)) betrieb er auch albanologische Studien[10] und gehört somit in die Reihe der ersten Balkanologen mit Schuchardt, Miklosich und Ascoli, denen sich später auch Weigand anschliessen sollte. Er blieb aber sein Leben lang der Rumänistik treu. In diesem Bereich erlangte er großes Ansehen, vor allem in Rumänien, so dass "[p]entru meritele sale, ca om de ştiinţă, Jarnîk a fost ales membru corespondent al Academiei Române, la 28 Mai 1879, iar la 7 Iunie 1919 a fost ales membru onorar" (Gorovei 1938: 8, vgl. auch Bozac 1967: 195) und "stă de vorbă cu Regele Carol şi cu Regina Elisabeta, este unanim preţuit şi îndrăgit, bucurându-se atât în Transilvania cât şi dincoace de munţi de o popularitate pe măsura simpatiei neobişnuite pe care ne-a purtat-o" (Ionescu-Nişcov in Jarník, Zavoral, Jarník & Hušková-Flajšhansová 2005: 24). Seine Verwurzelung in der rumänischen Kultur und Gesellschaft der Zeit[11] bezeugen die zahlreichen rumänischen Korrespondenten, mit denen er teils sehr lang andauernden und intensiven Kontakt hatte (vgl. die Liste rumänischer Korrespondenten in Jarník 1909: 581f.).[12]

Vgl. auch den Eintrag zu Jarník im Romanistenlexikon.

Informationen:

Die relativ große Anzahl von Briefen Jarníks (immerhin 29) lässt einen thematisch breit aufgefächert und wissenschaftlich ergiebigen Austausch vermuten; dies ist jedoch nur teilweise so. Auch wenn er sich über eine Zeitspanne von vier Jahrzehnten (1877-1917) erstreckt, ist der Kontakt zwischen Jarník und Schuchardt nur zwischen Ende 1877 und Anfang 1879 intensiv: In dieser Phase arbeiten die zwei Sprachwissenschaftler am gemeinsamen Projekt einer rumänischen Grammatik, die zugleich mit der geplanten Neuauflage der Diez'schen Grammatik der romanischen Sprachen hätte erscheinen sollen (vgl. dazu Găzdaru 1954, Melchior 2014; 2015).[13] Der Verleger Julius Flittner, Eigentümer des Eduard Weber's Verlags in Bonn, plante nämlich eine neue und aktualisierte Ausgabe des grundlegenden Werks der romanischen Philologie, die von einer Reihe von Einzelgrammatiken der romanischen Sprachen hätte begleitet werden sollen. Für die rumänische Grammatik hatte er Schuchardt angeworben, der jedoch – ohne Flittner davon in Kenntnis zu setzen – wiederum Jarník dafür gewonnen hatte. In einem Großteil der Briefe aus dieser Zeit werden zwischen den zwei Sprachwissenschaftlern erste inhaltliche und materielle Vorbereitungen dafür abgesprochen. Nach dem für Jarník völlig überraschenden Scheitern des Projekts Anfang 1879, welches durch Schuchardts Rücktritt vom gemeinsamen Unternehmen verursacht wurde und das für Jarník erhebliche Probleme mit sich brachte (denn er hatte um eine Beurlaubung beim Ministerium angesucht, um die Arbeit an der Grammatik fortzuführen) nimmt die Intensität der Korrespondenz ab. Erst im Februar 1880 nimmt Jarník wieder Kontakt zu Schuchardt auf:[14] Ab diesem Zeitpunkt bleibt die Korrespondenz sporadisch: noch ein Brief im selben Jahr, einer 1883, eine Postkarte 1884 und zwei letzte, vom Inhalt sehr ähnliche Briefe über ein Jahrzehnt später, respektive vom Dezember 1916 und April 1917.

Weitere Berührungspunkte zwischen den zwei Wissenschaftlern neben der Romanistik sind im Bereich der schon genannten albanologischen Studien zu sehen: Jarník bittet Schuchardt um Rat diesbezüglich und berichtet ihm über seine Fortschritte im Studium dieser Sprache. Auch in seiner Rolle als Sekretär von Adolf Mussafia tritt Jarník in den Briefen auf, z.B. wenn er Schuchardt die Texte der Vorlesungen des Wiener Professors beschaffen soll. Nicht nur darin ist Jarník dem älteren Schuchardt behilflich, sondern z.B. auch bei den Vorbereitungen zu dessen Spanienreise im Jahre 1879, oder in der Beschaffung von Informationen über die jüdische Zeitschrift El Koreo de Vyena und in anderen Angelegenheiten. Das Autoritätsgefälle zwischen den beiden ist deutlich spürbar: Wie erwähnt wendet sich Jarník vertrauensvoll an Schuchardt, um ihn um Rat bezüglich seiner romanistischen und albanologischen Studien zu bitten. Er verlässt sich auf die Meinung des Grazer Kollegen, der bekanntlich die medialen Möglichkeiten seiner Zeit wie kaum ein anderer zu nutzen wusste, auch in der Planung seiner eigenen Publikationsstrategie, um sich auf dem wissenschaftlichen Markt geschickt positionieren zu können.

Der Ton Jarníks ist immer sehr freundlich, selbst nach dem Scheitern des gemeinsamen Grammatikprojektes ist keine Polemik zu erkennen. Gern gewährt er auch Einblicke in sein Privatleben – die Geburt des ersten Sohns Hertvík, die schwierige finanzielle Lage in den Jahren der Privatdozentur, Jugenderinnerungen. Anfangs etwas unterwürfig begegnet Jarník Schuchardt in den späteren Briefen auf Augenhöhe. Die letzten zwei Korrespondenzstücke sind dagegen von einem etwas nostalgischen Ton geprägt; wie schon erwähnt ähneln sich die zwei Briefe im Inhalt sehr stark, Jarník lässt sein wissenschaftliches Leben Revue passieren und zieht eine abschliessende Bilanz desselben.

Gegenbriefe:

Der Nachlass von Jan Urban Jarník befindet sich im Všestudentský archiv der Prager Univerzita Karlova, beinhaltet jedoch keine Briefe von Schuchardt. Diese konnten bis zum heutigen Zeitpunkt trotz intensiver Recherche nicht gefunden werden.[15]

Ich danke Birgit Dorn, Katrin Purgay und Verena Schwägerl-Melchior für die aufmerksame Lektüre des Beitrags und für die Hilfe bei der Interpretation schwieriger Briefpassagen.

Briefedition und Kommentare:

Die Webedition wurde unter Mitarbeit von Patricia Candea und Katrin Purgay erstellt.

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[1] Zumindest im deutschsprachigen Raum; anders dagegen in der Tschechischen Republik sowie in Rumänien, wo seine Figur in der Wissenschaft noch präsent ist: "Entuziasmul lui sincer faţă de limba şi cultura română, publicaţiile lui în acest domeniu, relaţiile stabilite cu vârfurile culturii româneşti din acea vreme, dar şi modul creştinesc în care s-a ocupat de răniţii români din primul război mondial, aflaţi la Praga, îi creează o aură de patriarh a cărui icoană merită un loc de seamă în panteonul culturii româneşti" (Taloş 2006: 30). Die Wertschätzung Jarníks hat in Rumänien eine lange Tradition, vgl. Nistor (1930: 295-297); Ionescu-Nişcov beklagte jedoch am fünfzigsten Todestag Jarníks 1973, dass dieser in Vergessenheit geraten sei: "Acum 50 de ani a murit un mare prieten al românilor, un om de omenie în cea mai înaltă accepţiune a cuvîntului, despre care astăzi nu-şi mai aminteşte aproape nimeni, nici chiari compatrioţii săi" (Ionescu-Nişcov 1973: 41).

[2] Şăineanu (21895: 252) nennt ihn in einem Zuge mit Schuchardt, Meyer-Lübke, Ascoli, Ive, Nyrop, Monnier, Weigand, Picot und Syrku unter den Kennern der rumänischen Sprache im Ausland.

[3] Bei dieser wird der rumänische Bekannte Jarníks jedoch als "Constantin Gregorian" aufgeführt. Die Briefe, die Jarník zwischen 1875 und 1877 an Georgian schickte, sind in Jarník (1983: 197-219) abgedruckt.

[4] Veröffentlicht in Der Osten (Jarník 1878b) sowie fast dreißig Jahre später in rumänischer Übersetzung in Transilvania (Jarník 1917a).

[5] Er selbst schreibt (Jarník 1909: 66), dass er den Kontakt zu rumänischen Studenten gesucht hatte, um sich das Rumänische anzueignen; vgl. auch Jarník (1922).

[6] Zu Jarník, Eminescu und dem Ethnologen Ispirescu vgl. u.a. Jucan (2010). Die zahlreichen Briefe Ispirescus an Jarník sind in Jarník (1983: 138-201) abgedruckt.

[7] Mit Slavici selbst korrespondierte Jarník einige Jahre später, zwischen 1884 und 1887, als er schon Professor in Prag war (vgl. Jarník, Zavoral, Jarník & Hušková-Flajšhansová 2005: 107-131)

[8] Schon 1977 waren Maiorescu und Jarník epistolarisch in Verbindung getreten und Jarník nahm auch im Vorfeld seiner Reise nach Rumänien mit ihm Kontakt auf, wie man dem Brief, den er ihm am 5.6.1879 schickte, entnehmen kann (vgl. Bădescu 1991: 2); zum Aufenthalt in Bukarest bei Maiorescu vgl. auch die Rede Jarníks abgedruckt in Gorovei (1938: 5), zu den Bekanntschaften, die er auf dieser Reise machte, vgl. Jarník (1922: 11). Die Korrespondenz Jarník-Maiorescu wurde von Ionescu-Nişcov publiziert (vgl. Jarník 1983: 250-258).

[9] Jarníks rumänische Bibliothek war auch in späteren Jahren beachtlich, wie man seinen eigenen Worten im Brief vom 2. Januar 1909 an Artur Gorovei (veröffentlicht in Gorovei 1938: 15) entnehmen kann.

[10] Zu "Jarník albanisant" vgl. Ionescu-Nişcov (1969).

[11] Seine Verbundenheit mit den Rumänen bewegte ihn sogar dazu, wenige Monate nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges eine Art tschechisch-rumänischen Konversationsführer zur Verständigung zwischen den auf tschechischem Boden verwundeten rumänischen Soldaten und deren tschechischen Helfern zu verfassen und auf eigene Kosten drucken zu lassen (vgl. Jarník 1914). Das Werk wurde in der Prager Presse stark beworben und aufgrund seines sichtbaren Nutzens bald in andere Sprachen übersetzt.

[12] Vgl. dazu auch Gorovei (1933; 1938: 4, 31f.), Hušková (1965), Ionescu-Nişcov in Jarník, Zavoral, Jarník & Hušková-Flajšhansová (2005: 23f.), Bozac (1967: 195), sowie die zwei von Traian Ionescu-Nişcov herausgegebenen Korrespondenzbände (Jarník 1980 und Jarník 1983). Schon früh wurden Editionen seiner Briefwechsel vorgenommen; vgl. die Bibliographie in Ionescu-Nişcov (1973: 5-7) sowie Jarník (1983: 352-355; 364).

[13] Zu Schuchardts rumänischen Studien vgl. Bahner (1965) und Oancea (1985).

[14] Schuchardt befand sich in dieser Zeit zu einem sechsmonatigen Aufenthalt in Spanien. Im Herbst 1879 war er jedoch in Wien, traf aber Jarník nicht, wie er Mussafia in einem Brief vom 16. Oktober schrieb: "Wenn Sie Jarník sehen sollten, so entschuldigen Sie mich, ich bitte, dass ich ihn nicht besucht habe; ich werde ihm demnächst schreiben" (ich zitiere aus der Edition von Lichem & Würdinger 2015, vgl. http://schuchardt.uni-graz.at/korrespondenz/briefe/korrespondenzpartner/bearbeitete/1165/briefe/35-SM15).

[15] Ich danke Giorgio Cadorini (Kolin/Opava) und Tomáš Hoskovec (Prag/Brünn) für die Unterstützung bei der Recherche.

[16] In der Bibliographie werden sämtliche in der vorliegenden Einleitung und in der Edition der einzelnen Briefe erwähnte Werke aufgelistet.