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Matthias de Vries

Die Korrespondenz zwischen Matthias de Vries und Hugo Schuchardt wurde von Jörg Ahlgrimm-Siess und Johannes Mücke bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Ahlgrimm-Siess, Jörg & Johannes Mücke. 2013. 'Die Korrespondenz zwischen Matthias de Vries und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1370, abgerufen am 25.05.2020

Eine ausführlich kommentierte Printveröffentlichung findet sich in:

Ahlgrimm-Siess, Jörg / Mücke, Johannes (2012). „Ich bin auf der Jagd nach einigen in Holland gedruckten Schriften...“ Der Briefwechsel zwischen Matthias de Vries und Hugo Schuchardt. In Grazer Linguistische Studien, 78: 7-61.

Matthias de Vries

Bedeutung

Eine Beschäftigung mit dem wenig umfangreichen, dafür aber inhaltlich sehr dichten Briefwechsel zwischen Matthias de Vries (1820-1892) und Hugo Schuchardt (1842-1927) gibt nicht nur Einblicke in die Arbeitsweisen und die Forschungsbiographien der beiden Sprachwissenschaftler, sondern führt darüber hinaus in die Situation der europäischen Sprachwissenschaft im 19. Jahrhundert ein. Einerseits wird deutlich, inwiefern die historisch-philologische Methode von der Lexikographie als nationalem Prestigeprojekt bei de Vries bis zur beginnenden Kreolsprachenforschung bei Schuchardt alle Bereiche der Sprachwissenschaft durchzieht. Andererseits wird nachvollziehbar, wie das wissenschaftliche Netzwerk von den Sprachforschern genutzt wird, um Sprachdaten zu recherchieren, Hypothesen zu diskutieren und so das sprachwissenschaftliche Wissen den eigenen Fragestellungen entsprechend zu transformieren. Das Netzwerk funktioniert dabei nicht nur europäisch-transnational, sondern auch global, wobei es jedoch an den historischen Koordinaten des Kolonialismus im 19. Jahrhundert ausgerichtet ist: Schuchardt richtet seine Fragen über die „portugiesischen Elemente des Malaiischen“, über das „Kapholländische“ (das heutige Afrikaans) und zu den Kreolsprachen der niederländischen Antillen an den renommierten und gut vernetzten de Vries – “the founder of modern Netherlandic philology“ (Haeringen 1954: 10) – an der Universität Leiden in den Niederlanden.

Informationen

Matthias de Vries wurde 1820 in Harlem als Sohn des Archivars und mennonitischen Predigers Abraham de Vries (1773-1862) geboren. Abraham de Vries war theologisch gebildet und in den klassischen Sprachen offenbar so versiert, dass ihm von der Universität Leiden eine Professur für Griechisch und Latein angeboten wurde. Er lehnte das Angebot 1820 ab und blieb neben seiner Tätigkeit als Prediger Zeit seines Lebens Stadtarchivar und –bibliothekar in Harlem (Hewett et al. 1894: ix). Ein älterer Bruder Matthias de Vriesʼ, Gerritt de Vries (1818-1900), wurde Jurist und war von 1872-1874 niederländischer Premierminister (Zijpp 1959a).

Wohl auch geprägt durch das intellektuelle Umfeld seines Elternhauses nahm de Vries 1838 das Studium der klassischen Philologie (Hewett et al. 1894: viii) an der Universität Leiden auf, wo er 1843 mit einer kommentierten Edition der niederländischen Renaissancekomödie Warenar promovierte. Anschließend arbeitete de Vries in Leiden als Lehrer. 1849 wurde er zum Professor für niederländische Sprache und Literatur an der Universität in Groningen berufen, kehrte aber bereits 1853 an die Universität in Leiden zurück, wo er auf den damals noch ungeteilten Lehrstuhl für niederländische Sprache, Literatur und Geschichte berufen wurde. De Vries lehrte bis zu seiner Emeritierung 1890 an der Leidener Universität und starb 1892 (Hewett et al. 1894: x; Zijpp 1959b).

Im Werk de Vriesʼ lassen sich die Bereiche der Textedition, der Lexikographie und der Orthographie als Schwerpunkte ausmachen. Als Herausgeber bemühte er sich um die sprachgeschichtlich-kritische Edition niederländischer Werke des Mittelalters und der Renaissance. Seine noch heute bedeutende Stellung in der Geschichte der niederländischen Sprachwissenschaft erlangte er jedoch vor allem durch seine Arbeit am Woordenboek der Nederlandsche Taal (Wörterbuch der niederländischen Sprache, nachfolgend zitiert als WNT), welchem er sich ab 1850 bzw. 1851 gemeinsam mit L. A. te Winkel (1809-1868) widmete (Haeringen 1954: 10). Die Bezeichnung „Lebenswerk“ wird dieser monumentalen Arbeit nicht gerecht: 1864 erschien die Einleitung, 1882 der erste Band. Erst 1998 wurde der letzte Band veröffentlicht, 2001 wurde das WNT schließlich mit Ergänzungen fertiggestellt. Im Rahmen des Wörterbuchprojekts erarbeitete de Vries mit te Winkel auch eine neue standardisierte Schreibung, welche die Grundlage für die heutige Orthographie des Niederländischen bildet (Driel 1988: 165).

Briefedition und Kommentare

Das Jahrzehnt des Briefwechsels (1882-1890) fällt in die Schaffensphase Schuchardts, in der er sich theoretisch und thematisch ausrichtet. In diesem Zeitraum veröffentlicht er unter anderem alle seiner insgesamt neun Kreolischen Studien, weitere Arbeiten zur Sprachmischung und die theoretische Streitschrift Ueber die Lautgesetze. Gegen die Junggrammatiker (Schuchardt 1885, Brevier-/Archivnr. 172).

Die erste Kontaktaufnahme Schuchardts erfolgt im selben Jahr, in dem er seine Kreolischen Studien I (Schuchardt 1882, Brevier-/Archivnr. 132) veröffentlicht. De Vries, als Lexikograph und außerordentlicher Kenner des Niederländischen über die Grenzen seines Heimatlandes bekannt, nähert sich zu diesem Zeitpunkt bereits dem Ende seiner akademischen Laufbahn. Er ist für Schuchardt der ideale Ansprechpartner, denn er hat als Professor für niederländische Philologie an der Universität in Leiden umfangreiches Wissen und Zugang zu relevanter zeitgenössischer Literatur wie auch historischen Quellen. Darüber hinaus ist er aber auch ein gut vernetzter Multiplikator in der niederländischen Sprachwissenschaft mit ihren Beziehungen zum südlichen Afrika und zum malaiischen Archipel. Einige Kontakte Schuchardts entstehen möglicherweise erst aus der Empfehlung durch de Vries: Mit Johannes Brill in Südafrika oder Hendrik A. L. Hamelberg, Hendrik C. Rogge, Willem N. Rieu, Johan H. C. Kern oder Georg A. Wilken in den Niederlanden stellt Schuchardt erst Briefkontakte her, nachdem de Vries ihn in seinen Briefen auf diese Personen verwiesen hat. Mit anderen Personen wiederum steht Schuchardt schon vor der Erwähnung im Briefwechsel in Kontakt, wie etwa mit J. Theophilus Hahn und Nicolaas Mansvelt in Südafrika, über die er sich mit de Vries austauscht. Nur indirekt erwähnt bleibt Daniel P. Ijveraar in Suriname, mit dem Schuchardt über J. Kersten in Verbindung steht. De Vries und Schuchardt bleiben sich nur durch ihren Briefwechsel bekannt, ein persönliches Treffen wird zwar vorgeschlagen, kommt jedoch nicht zustande.

Durch die begonnene Untersuchung und Auswertung des Werknachlasses Schuchardts konnte hinsichtlich der Briefe de Vriesʼ eine Lücke geschlossen werden. Unter der Signatur Werkmanuskripte Nr. 11.7.3. (verzeichnet als „8 Blatt. Exzerpte u. Literaturangaben [2 v. fr. Hs]“ in Wolf 1993: 577) befindet sich ein Dokument, in dem auf der ersten Seite unter der Überschrift „Süd-Afrika“ und auf drei folgenden Seiten unter dem Titel „Neger-Englisch und Creolisch“ verschiedene Literaturangaben aufgelistet und in deutscher Sprache kommentiert sind. Aufgrund des inhaltlichen Zusammenhangs und der Ähnlichkeit der Handschrift des Dokuments mit der de Vriesʼ sind die Autoren der Auffassung, dass es sich bei diesem Nachlassstück mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um die im Brief vom 5. März 1883 (Lfd. Nr. 8, Bibl. Nr. 12556) von de Vries erwähnte „beiliegende Note“ handelt, auf die Schuchardt in seinem Schreiben vom 1. April 1883 (Lfd. Nr. 10, Bibl. Nr. 4) seinerseits Bezug nimmt. Es ist heute nicht mehr mit Gewissheit nachzuvollziehen, ob diese Anlage von Schuchardt selbst aus dem Schreiben de Vriesʼ entnommen und an anderer Stelle einsortiert wurde, oder ob dies in der späteren Bearbeitungsgeschichte des Nachlasses geschehen ist (Wolf 1993: IX-XVI). Gemäß den Konventionen zur Briefabschrift transkribiert und befußnotet wird das Dokument hier als Teil des Schreibens von de Vries vom 5. März 1883 (Lfd. Nr. 8, Bibl. Nr. 12556) wiedergegeben.

Die Briefe von Matthias de Vries werden im Nachlass Hugo Schuchardts an der Universitätsbibliothek Graz aufbewahrt und wurden von Wolf (1993) katalogisiert (Briefnummern 12553-12562). Die Briefe Schuchardts wurden freundlicherweise von der Universiteitsbibliotheek Leiden, Abteilung Bijzondere Collecties zur Verfügung gestellt, wo sie mit der Signatur ms. LTK 1867 unter dem Titel „M. de Vries, Collectanea. - Brieven aan M. de Vries, 1844-1892. - Begeleidende correspondentie“ verzeichnet sind. Die Briefe sind für die Edition chronologisch geordnet und insgesamt durchnummeriert (Lfd. Nr.). Die Nummerierung der Briefe de Vriesʼ an Schuchardt (Bibl. Nr.) entspricht dem Nachlassverzeichnis von Wolf (1993). Die Nummerierung der Universiteitsbibliotheek Leiden (Bibl. Nr.) der Briefe Schuchardts an de Vries ist ebenfalls wiedergegeben, sie entspricht allerdings nicht notwendigerweise ihrer chronologischen Reihenfolge.

Der Brief Schuchardts vom 15. Mai 1883, auf den de Vries im Brief vom 1. Juli 1883 (Lfd. Nr. 11 Bibl. Nr. 12558) Bezug nimmt, sowie die Postkarte vom 26. Februar 1886, die de Vries im Brief vom 4. März 1886 (Lfd. Nr. 15, Bibl. Nr. 12560) erwähnt, liegen nicht vor. Vermutlich fehlt ein weiterer Brief, in dem Schuchardt das portugiesische puxar als möglichen Ursprung für boegseeren vorschlägt (vgl. de Vriesʼ Brief vom 18. März 1886, Lfd. Nr. 16, Bibl. Nr. 12561). [1]


Bibliographie
:

Die nachfolgende Bibliographie bezieht sich sowohl auf den oben stehenden Einleitungstext, als auch auf die Befußnotung der Webedition. Alle angegebenen Websites wurden zuletzt geprüft am 08.05.2013.

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[1] Dieser Text basiert auf der Edition des Briefwechsels von Jörg Ahlgrimm-Siess und Johannes Mücke (2012), entstanden im Rahmen des FWF-Projekts „Netzwerk des Wissens“ am Institut für Sprachwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz. Die Autoren bedanken sich bei der Abteilung Bijzondere Collecties der Universiteitsbibliotheek Leiden für die Zusendung und freundliche Genehmigung zu Abdruck und Veröffentlichung der Briefe Hugo Schuchardts an Matthias de Vries; bei Thomas Csanády (Abteilung für Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Graz) für die Bereitstellung der Materialien aus dem Nachlass Hugo Schuchardts sowie bei Bernhard Hurch, Luca Melchior, Katrin Purgay, Petra Hödl, Lena Mallinger und Isabella Matauschek für unterstützende Ratschläge. Für eine erste Abschrift der Briefe bedanken sich die Autoren bei Daniel Wimmer und Bernadette Lipp. Der Dank der Autoren gilt außerdem Gerald Russow für die Unterstützung bei der Übersetzung diverser niederländischer Textpassagen sowie Irina Treichl für die Unterstützung bei Abschrift und Transliteration kyrillischer Schriftzeichen.