Projektgeschichte

In den späten 90er Jahren wurde Idee eines Hugo Schuchardt Archivs aus der Absicht geboren, das umfangreiche und heute zum Teil schwer zugängliche Gesamtwerk des Grazer Sprachwissenschaftlers und Romanisten im Internet kostenlos zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig wurden erste Schritte zur Aufarbeitung und Publikation von Nachlaßmaterialien gesetzt. Hier konnte auf die exemplarische Arbeit von Michaela Wolf (1993) aufgebaut werden. Das Projekt bzw. Teilprojekte genossen freundliche Aufnahme und anfänglich wurde das Unternehmen bzw. einzelne Teile finanziell von folgenden Einrichtungen unterstützt:

  • Geisteswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz
  • Prof. Dr. Hugo Schuchardt'sche Malvinenstiftung
  • Steirische Landesregierung - Kulturabteilung
  • Forschungsservice der Universität Graz
  • Euskal Herriko Unibertsitatea – Universidad del País Vasco

Projektsitz war seit Beginn das Institut für Sprachwissenschaft.

Für Hinweise, Diskussion, Hilfestellungen geht Dank an jene, die in der Frühphase des Entstehens in der einen oder anderen Weise mitgewirkt haben:
Michaela Wolf (ITAT, Graz), Thomas Csanády (Universitätsbibliothek - Sondersammlungen/Nachlässe), Dieter Schicker (vormals Techniker des Instituts), Klaus Lichem (vormals Professor für Romanische Sprachwissenschaft), Bruno Sperl (Universitätsbibliothek - Medien und Reproduktion).

In den vergangenen Jahren haben sich folgende Beschäftigte des Instituts in die Bearbeitung von Korrespondenzen eingebracht:

Isolde Bermann, Angela Fessl, Renate Gamse, Claudia Math und Friederike Perry (alle Institut für Sprachwissenschaft)

sowie folgende studentischen Hilfskräfte:

Jörg Ahlgrimm-Siess, Jennifer Brunner, Sonja Hepflinger, Eva Hinteregger, Bettina Hobel, Petra Hödl, Andrea Kröll, Bernadette Lipp, Lena Mallinger, Lisa Pallwein, Katrin Purgay, Julia Schäfer, Thomas Schwaiger, Ursula Stangel, Elisabeth Steiner, Gloria Steinwender, Irina Treichl, Angelika Wagner, Daniel Wimmer, Katharina Wind, Andrea Wippel

Für die freundliche Genehmigung der Aufnahme von Übersetzungen danken wir insbesondere Glen Gilbert und Theo Vennemann.

Die Erstversion des Archivs wurde technisch von Dieter Schicker aufgebaut und später von Angela Fessl und Eva-Maria Fortmüller betreut. Eine frühere Version des HSA wurde graphisch von Martina Semlak gestaltet.

Einige Institutionen haben uns umfangreiches Material kostenlos zur Verfügung gestellt. Zu erwähnen ist insbesondere Pruden García und die Azkue Biblioteka von Euskaltzaindia - Real Academia de la Lengua Vasca für das gesamte Briefarchiv von Georges Lacombe, also seine eigene Korrespondenz und jene weiterer Fachkollegen, und damit einige hundert Gegenbriefe Schuchardts enthält.

Herzlicher Dank gilt ebenfalls allen Autoren, die uns Literatur zu und über Hugo Schuchardt und dessen Korrespondenzpartnern zur Verfügung gestellt haben. Hier sei besonders Pierre Swiggers (Leuven) gedankt.

Weitere externe Kooperationen im Gesamtprojekt: Annemarie Müllner (Graz): Mitarbeit an der Endredaktion der Briefedition Spitzer und an der Photoredaktion; Mitarbeit an der Abschrift der Briefe Baudouins, und Beschaffung von Material aus dem Nachlaß Gabelentz (Altenburg): Manfred Ringmacher, BBAW, Berlin

Mit der Universitätsbibliothek Graz war ein Vertrag zur Nutzung des dort beheimateten Nachlasses von Hugo Schuchardt abzuschließen.

Kritik und Mitarbeit sind ausdrücklich erwünscht!