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Karl I. Trübner

Die Korrespondenz zwischen Karl I. Trübner und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Hausmann, Frank-Rutger. 2018. 'Die Korrespondenz zwischen Karl. I. Trübner und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/2886, abgerufen am 31.05.2020

Karl I. Trübner

Bedeutung

Trübner, Karl I.

(1846-1907)

Karl Ignaz Trübner entstammte einer Heidelberger Goldschmiede-Familie und wurde in seiner Vaterstadt (I. C. B. Mohr), in Leipzig (F. A. Brockhaus) und London (Nicolaus Trübner & Co.) zum Verlagsbuchhändler ausgebildet. Nach dem Ende des Deutsch-Französische Kriegs eröffnete er (1872) eine Niederlassung (Verlag und Buchhandlung) in Straßburg (zunächst Gutenbergplatz, dann Münsterplatz) und profitierte schon bald von seiner engen Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Kaiser-Wilhelms-Universität, an die viele herausragende Gelehrte berufen wurden. Trübner betreute mehrere ihrer Langzeitprojekte und verlegte die daraus hervorgehenden Standardwerke. - Nach dem Verkauf des Berliner Verlags von Robert F. Oppenheim übernahm Trübner drei Titel Schuchardts aus dessen Programm und verlegte zwei weitere von Schuchardts Büchern (Weltsprache und Weltsprachen [Schuchardt 1894, Brevier/Archiv Nr. 279; bzw. Linschmann & Schuchardt 1900, Brevier/Archiv Nr. 353). Eine frühere Verbindung zwischen Verleger und Autor zerschlug sich, da Schuchardt seine anfängliche Zusage, für Gustav Gröbers Grundriss das Kreolische zu bearbeiten, wieder zurückzog. – Das Repertorium von Ziesak u. Neuendorff weist im Archiv des Verlags Walter der Gruyter, der 1906 / 07 den Verlag Trübner übernommen hatte, keine Briefe Schuchardts aus.

 

Bibl.: Verlagskatalog von Karl I. Trübner, Buchhändler zu Strassburg, 1872-1903. Straßburg, Münsterplatz 9. August 1903; Gerhard Lüdtke, „Karl I. Trübner. Die Geschichte eines Verlages im deutschen Elsaß (1872-1919)“, Das Literarische Echo. Halbmonatsschrift für Literaturfreunde 23 (1920-1921), Sp. 1-8; Anne-Katrin Ziesak, „,… kein blosser Bücherfabrikant‘. Der Karl I. Trübner Verlag“, in: Dies., Der Verlag Walter de Gruyter 1749-1999. Mit Beiträgen von Hans-Robert Cram, Kurt-Georg Cram und Andreas Terwey, Berlin-New York: Walter de Gruyter, 1999, 163-196; François Joseph Fuchs, Nouveau dictionnaire de biographie alsacienne 37 (2001), 3915-3916.

 

Informationen

   

1884   Verlagsvertrag

1890   1 Brief

1893   7 Briefe

1894   1 Brief

1895   1 Brief

1899   1 Brief

1900   1 Brief, 1 PK

1901   1 PK

1905   1 Brief

Briefedition und Kommentare

Die Webedition wurde unter Mitarbeit von Magdalena Rattey erstellt.