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Ernst Tappolet

Die Korrespondenz zwischen Ernst Tappolet und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Hausmann, Frank-Rutger. 2016. 'Die Korrespondenz zwischen Ernst Tappolet und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/2838, abgerufen am 18.09.2020

Ernst Tappolet

Bedeutung

In Hittnau (Kt. Zürich) als Sohn eines reformierten Pfarrers geboren, besuchte er die Mittelschule in Basel und studierte anschließend Neuere Sprachen in Zürich, Marburg, Paris und Florenz. Im Jahr 1895 erfolgte in Zürich die Promotion, 1901 die Habilitation, beide von Heinrich Morf betreut. Von 1895-1904 war er Gymnasiallehrer in Zürich, danach a.o. Professor. 1905 wurde er nach Basel berufen, wo er 1925 das Rektoramt bekleidete. Im Jahr 1939 emeritiert, starb er noch im gleichen Jahr. Er war Mitbegründer und Mitherausgeber des Glossaire des Patois de la Suisse romande. Seine Doktorarbeit über Die romanischen Verwandtschaftsnamen leitete „die große Serie der onomasiologischen Arbeiten ein, die in ungeahntem Umfang den Wortschatz der Romania recht eigentlich begrifflich und etymologisch erschlossen haben“ (Jakob Jud, Zur Erinnerung an Herrn Prof. Ernst E. Tappolet, 1870-1939, Basel 1940, 332).

Jakob Jud, Nachruf, VRom 5, 1940, 332-334; Lucienne Hubler / CBA, hls (online); Anne-Marguerite Fryba-Reber, Philologie et linguistique romanes. Institutionnalisation des disciplines dans les universités suisses (1872-1945), Leuven u.a. 2013 (Orbis, Supplementa, 40), 384, bes. 157-160.

Vgl. auch den Eintrag zu Ernst Tappolet im Romanistenlexikon.

Gegenbriefe

Nach Auskunft von Frau Dorothée  Aquino Flores-Weber (Université de Neuchâtel) befinden sich im Archiv des GPSR keine Briefe oder Gutachten Schuchardts.