Senden hat offenbar funktioniert, aber es wird noch ein Bestätigungsmail verschickt, sobald die Änderungen angekommen sind.
Es hat etwas nicht funktioniert. Bitte den Inhalt in Word (o.Ä.) kopieren und per Mail schicken.

Sachs

Die Korrespondenz zwischen Karl Sachs und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Hausmann, Frank-Rutger. 2016. 'Die Korrespondenz zwischen Karl Sachs und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/2582, abgerufen am 26.06.2019

Sachs

Bedeutung

Sachs stammte aus Magdeburg und studierte Klassische Philologie und Neuere Sprachen in Berlin. Bereits 1849 legte er das Erste Staatsexamen ab und erhielt „unbedingte Facultas“ für Griechisch, Latein, Philosophie (Prima) bzw. für Geschichte Französisch und Mathematik (mittlere Klassen), 1857 auch die Primaberechtigung für Englisch und Französisch. Im Jahr 1858 erfolgte, von Karl Bartsch betreut, die Promotion (wohl als Externer) in Rostock mit der ersten vollständigen Ausgabe der altprovenzalischen Vie de Sainte Enimie des Bertran von Marseille.  Von 1858 bis 1894 unterrichtete Sachs als Oberlehrer und Gymnasialprofessor (seit 1871) am Saldernschen Gymnasium (Saldrina) in Brandenburg a.d. Havel. 1907 wurde er Ehrenmitglied der Berliner (Herrigschen) Gesellschaft für das Studium der neueren Sprachen.

„1863 begann er seine Vorbereitungen für das 1869-1880 von der Langenscheidtschen Buchhandlung veröffentlichte encyklopädische Wörterbuch der französischen Sprache, den weit verbreiteten Sachs-Villatte. Daraus ging das verbreitete Hand- und Schulwörterbuch hervor. Ausserdem veröffentlichte er verschiedene provencalische, französische und englische Textausgaben, eine Shakespeare-Ausgabe in englischer und deutscher Sprache, die Bearbeitung von Fiedlers englischer Grammatik und das ,Encyklopädische Wörterbuch der französischen und deutschen Sprache‘ und das ,Schul- und Handwörterbuch‘ Berlin, bei Langenscheidt“ (Programm Berlin Friedrichs-Gymnasium 1900 und Putbus Pädagogium 1910, zit. nach Kössler, Personenlexikon [online]).

Lit.: BBF, Archivdatenbank [Carl Sachs], (online); Romanistenlexikon.

Briefedition und Kommentare

Schuchardt, zum Zeitpunkt der ersten Kontaktaufnahme noch Leipziger Privatdozent, wandte sich wohl im Jahr 1873 an den dreizehn Jahre älteren „Schulmann“ Sachs mit der Bitte um eine Auskunft, da dieser zu diesem Zeitpunkt als einer der beiden Herausgeber eines französisch-deutschen enzyklopädischen Lexikons als lexikographische Kapazität galt. Ob dies die einzige Korrespondenz zwischen beiden war, wissen wir nicht. Belegt ist erst wieder ein sechsunddreißig Jahre später datierter Dank für einen Glückwunsch zu Sachs‘ 80. Geburtstag. Ein Nachlass von Sachs, in dem die Korrespondenz mit Schuchardt erhalten sein könnte, ist nicht nachweisbar.

1873   1 Brief

1909   1 Postkarte