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Friedrich Kluge

Die Korrespondenz zwischen Friedrich Kluge und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Hausmann, Frank-Rutger. 2017. 'Die Korrespondenz zwischen Friedrich Kluge und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1922, abgerufen am 16.10.2019

Friedrich Kluge

Bedeutung

Der Sohn eines Bahnmeisters wurde in Köln geboren, besuchte das Progymnasium in Höxter und erlangte 1874 in Soest das Abitur. Es folgte ein Studium der Vergleichenden Sprachwissenschaft, Klassischen und Neuen Philologie in Leipzig, Straßburg und Freiburg i. B. In Straßburg legte er 1880 das Staatsexamen ab, nachdem er zwei Jahre zuvor dort, von Johann Heinrich Hübschmann und Bernhard ten Brink betreut, mit einer Arbeit Zum indogermanischen Vocalismus promoviert worden war. In Straßburg wurde er 1880 auch unter der Ägide von ten Brink im Fach Deutsche und Englische Philologie habilitiert. Nach vierjähriger Privatdozentenzeit wurde er 1884 Nachfolger Eduard Sievers in Jena, zunächst als Extraordinarius, 1886 als Ordinarius. Im Jahr 1893 wechselte er als Nachfolger von Hermann Paul an die Universität Freiburg i. B. und wurde 1919 emeritiert. In Lehre und Forschung vertrat er Literatur- und Sprachwissenschaft, doch gehörte seine Vorliebe der letzteren. – Ab 1902 war er nahezu völlig erblindet und musste seine Korrespondenz diktieren. Er arbeitete jedoch wissenschaftlich weiter. Er selber pflegte eine eigenwillige Orthographie, insbesondere im Hinblick auf Groß- und Kleinschreibung bzw. Vokaldehnung.


Ursula Burckhardt, Germanistik in Südwestdeutschland, Tübingen 1976, 235-236

Gerhard W. Baur, NDB 12, 1980, 140-141 (online)

Gunta Haenicke / Thomas Finkenstaedt, Anglistenlexikon 1825-1990, Augsburg 1992, 173-174

Thorsten Fitzon, IGL 3, 2003, 957-959

Eckhard Wirbelauer (Hrsg.), Die Freiburger Philosophische Fakultät 1920-1960. Mitglieder – Strukturen – Vernetzungen, Freiburg-München 2003 (Freiburger Beiträge zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte, N. F. 1), 951-952 (mit weiteren Literaturangaben).



Kluge schätzte und verehrte Schuchardt als bedeutenden und vorbildlichen Gelehrten. In zahlreichen Karten
und Briefen bat er ihn in etymologischen Fragen um romanistische Auskünfte. Im Streit mit Meringer stand er auf seiner Seite. Aus seiner Korrespondenz in den Jahren 1914-18 erfährt man viel über die Mentalität der deutschen Professorenschaft im Ersten Weltkrieg. Kluge schrieb meist knappe Postkarten, nur selten kürzere Briefe, was möglicherweise mit seinen Sehschwierigkeiten zusammenhing.



Informationen

1887   2 Briefe, 1 PK (Kluge); 1 Brief (Schuchardt)

1894   1 PK (Kluge); 1 Brief (Schuchardt)

1899   5 PK (Kluge); 1 Brief, 1 PK (Schuchardt)

1900   4 PK, 1 Visitenkarte, 1 Brief (Kluge)

1901   1 Brief (Schuchardt)

1902   1 PK (Kluge); 1 Brief, 1 PK (Schuchardt)

1908   1 Brief, 2 PK (Kluge)

1909   5 PK, 1 Brief (Kluge)

1911   1 Brief, 2 PK (Kluge)

1912   1 Brief, 2 PK (Kluge); 1 PK (Schuchardt)

1913   1 PK (Kluge)

1914   2 PK (Kluge)

1915   5 PK (Kluge)

1916   5 PK (Kluge)

1917   3 PK (Kluge)

1918   1 Brief, 2 PK (Kluge); 2 Briefe (Schuchardt)

1919   1 PK (Kluge); 1 Brief (Schuchardt)

1920   3 PK (Kluge)

1921   2 PK (Kluge)

1922   1 PK (Kluge)

o.D.     1 PK, 1 Brief (Schuchardt)

Gegenbriefe

Zwölf Briefe und Postkarten Schuchardts an Kluge werden in der Universitäts-Bibliothek Freiburg i.Br. aufbewahrt (NL 25/260), die jedoch nur selten auf Kluges Schreiben Bezug nehmen, was belegt, dass beider Korrespondenz nur in Teilen erhalten ist.

Briefedition und Kommentare

Die Webedition wurde unter Mitarbeit von Maximilian Vogeltanz erstellt.

Fehler - Hugo Schuchardt Archiv
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