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Ernst Hoepffner

Die Korrespondenz zwischen Ernst Hoepffner und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Hausmann, Frank-Rutger. 2016. 'Die Korrespondenz zwischen Ernst Hoepffner und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1774, abgerufen am 07.08.2020

Ernst Hoepffner

Bedeutung

Der Pfarrerssohn aus Runzenheim bei Straßburg besuchte das berühmte Protestantische Gymnasium in Straßburg und studierte Romanistik und Klassische Philologie an der dortigen Kaiser-Wilhelms-Universität. Er wurde 1903, von Gustav Gröber betreut, promoviert und bereits 1906 habilitiert. Im Jahr 1911 wurde er als Nachfolger von Leo Wiese nach Jena berufen. Nach dem deutschen Waffenstillstand vom 11. November 1918 optierte er für Frankreich und kehrte ins heimatliche Elsass zurück. Bereits ein Jahr später wurde er Ordinarius an der Université de Strasbourg und übte sein Amt bis 1948 aus. Im Jahr 1940 ging er mit dem Großteil seiner Kollegen und Studenten ins Exil nach Clermont-Ferrand und wurde 1943 von der Gestapo verhaftet, überlebte aber die Verfolgung. Obwohl er die Zeitschrift für romanische Philologie von 1910-11 stellvertretend für Gröber und von 1912-1919 alleinverantwortlich herausgegeben hatte, brachen seine Kontakte zur deutschsprachigen Romanistik nach 1918 weitgehend ab.

Lit. Charles-Edmond Perrin, „Éloge funèbre de M. Ernest Hoepffner, membre libre non résidant“, Comptes rendus des séances de l’Académie des Inscriptions et Belles Lettres 100, 1956, 396-401; Kurt Baldinger, „Der Max Niemeyer Verlag und die Romanistik“, Tübingen 1995, 161-191; Frank-Rutger Hausmann, „Elsässische Romanistikprofessoren vor und im Ersten Weltkrieg (mit einem Anhang einschlägiger Dokumente)“, Romanische Studien 4, 2016 (online).

Vgl. auch den Eintrag zu Hoepffner im Romanistenlexikon.

Briefedition und Kommentare

Der Briefwechsel Ernst Hoepffners mit Schuchardt umfasst zwar 24 Stücke (1 Brief, 23 Postkarten), muss aber trotz dieses Umfangs als relativ nichtssagend bezeichnet werden. Hoepffner schreibt in seiner Eigenschaft als Herausgeber der Zeitschrift für romanische Philologie und bestätigt Schuchardt mit stereotypen Floskeln den Eingang seiner Manuskripte und / oder das voraussichtliche Datum ihrer Drucklegung. Erst wenn man die Zeitumstände berücksichtigt, gewinnt diese Korrespondenz an Bedeutung und ist mehr als nur einaufschlussreiches Zeugnis zur Geschichte der Zeitschrift. – Briefe und Karten Schuchardts an Hoepffner wurden nicht gefunden.

1910   1 Postkarte

1911   7 Postkarten, 1 Brief

1912   5 Postkarten

1913   3 Postkarten

1914   1 Postkarte

1916   1 Postkarte

1917   1 Postkarte

1918   3 Postkarten

1922   1 Postkarte