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Aaron Marshall Elliott

Die Korrespondenz zwischen Aaron Marshall Elliott und Hugo Schuchardt wurde von Silvio Moreira de Sousa bearbeitet, kommentiert und eingeleitet. Für die Korrektur der Texte, die auf Deutsch geschrieben sind, wird Johannes Mücke herzlich gedankt.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Sousa, Silvio Moreira de. 2014. 'Die Korrespondenz zwischen Aaron Marshall Elliott und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1447, abgerufen am 26.06.2019

Aaron Marshall Elliott

Bedeutung

Aaron Marshall Elliott wurde 1844 in Wilmington, Nord Carolina, geboren. Nachdem er seine Studien am Haverford College und in Harvard absolvierte, ging Elliott für fast ein Jahrzehnt nach Europa, wo er Kurse über indoeuropäische Philologie besuchte. Paris, Florenz, Madrid, München, Tübingen, Berlin und Wien sind einige der Universitäten, die in seinen Biographien erwähnt werden. Kurz nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staten (1876) wurde er als „assistant professor“ für romanische Sprachen an der Johns Hopkins University eingestellt und 1892 zum Professor ernannt. Elliott spezialierte sich auf historische Phonetik, Semantik, Dialektologie und altfranzösische Literatur. Er war einer der Mitbegründer der Modern Language Association, die 1883 enstanden ist und bei der er für neun Jahre Sekretär war. Er war auch für fünfundzwanzig Jahre Herausgeber der „Publications of the Modern Languages Association“. Im Jahr 1894 wurde Elliott Verbandspräsident. Er gründete 1886 mit den „Modern Language Notes“ die erste amerikanische Fachzeitschrift für englische, deutsche und romanische Sprach- und Literaturstudien. Viele U.S.-amerikanische Romanisten studierten bei Elliott an von ihm eingerichteten Romanischen Seminar: “He seemed to know instantly of impending vacancies in his field and was always ready with a candidate from his department, whether a beginner or an experienced teacher” (Sheppard 1986:148). Das aktive Interesse am Wohlbefinden seiner Studenten und „[e]ven those who knew him only by correspondence” (Sheppard 1986:148) ermöglichte die Schaffung der zweibändigen Denkschrift: Studies in Honor of A. Marshall Elliott (1910-1911), die ursprünglich als Festschrift zum fünfunddreissigjährigen Dienst an der Universität geplant war. Er war Mitglied verschiedener Vereine wie zum Beispiel der American Philological Association, der American Dialect Society, der National Geographic Society und der National Education Association. Elliott blieb Professor an der Johns Hopkins Universität bis zu seinem Tod im Jahr 1910.

Bibliographie:

1886. ‘Introduction’. In Modern Language Notes 1, 1: 1.

1893-1980. ‘Aaron Marshall Elliott’. In The National Cyclopaedia of American Biography. New York: James T. White & Co. XIV:229-230.

1910-1911. Studies in honor of A. Marshall Elliott. 2 Vols. Baltimore, MD: Johns Hopkins Press.

Armstrong, Edward C. 1923. A. Marshall Elliott - A Retrospect. Princeton, NJ: Princeton University Press; Paris: Édouard Champion.

Armstrong, Edward C. 1931. ‘Elliott, Aaron Marshall’. In Allen Johnson / Dumas Malone (ed.). Dictionary of American Biography. Volume VI: 93-94.

Sheppard, Juanita Ann. 1986. ‘Elliott, Aaron Marshall‘. In W. Stevens Powell (ed.). Dictionnary of North Carolina Biography. Chapel Hill, NC: University of North Carolina Press.

Gegenbriefe

Zwar existiert ein Nachlass von Aaron Marshall Elliott an der Johns Hopkins University, die Briefe Schuchardts liegen dort jedoch nicht vor.

Briefedition und Kommentare

Die Briefe von Aaron Marshall Elliott an Schuchardt (Bibliotheksnummern 02728 bis 02738) stammen aus der Zeit zwischen 1884 und 1887. Die Briefe verteilen sich chronologisch folgendermaßen:

1884 2 Briefe

1885 4 Briefe

1886 1 Brief, 1 Postkarte

1887 1 Brief, 2 Postkarten

Die Initiative zur Korrespondenz ging anscheinend von Schuchardt aus. Der deutliche Höhepunkt des Kontakts fand 1885 statt. In diesem Jahr wurde u.a. Schuchardts Polemik Ueber die Lautgesetze. Gegen die Junggrammatiker veröffentlicht. Die Briefe Elliotts an Schuchardt sind in Englisch verfasst.