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Michel Bréal

Die Korrespondenz zwischen Michel Bréal und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

[Transkription der vorliegenden Briefe: Bettina Hobel & Katrin Purgay; Endfassung und Kommentar: Frank-Rutger Hausmann].

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Hausmann, Frank-Rutger. 2019. 'Die Korrespondenz zwischen Michel Bréal und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1195, abgerufen am 29.05.2020

Michel Bréal

Bedeutung

Michel (Michael Julius Alfred) Bréal wurde am 26. März 1832 in Landau / Pfalz als Sohn französischer Eltern geboren. Sein Vater war der Rechtsanwalt Auguste Bréal (1789-1839), seine Mutter die aus Metz gebürtige Caroline Worms (ca. 1803-1876), Tochter eines Bankiers und Stoffhändlers. Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes zog die Mutter nach Weißenburg (Wissembourg), wiederum ein Jahr später in ihre Vaterstadt Metz. Der hochbegabte Sohn Michel wurde 1852 in die École Normale Supérieure (Paris) aufgenommen, wo er bi 1855 studierte. Der in Mainz geborene Pariser Rhetorikprofessor Adophe Régnier (1804-1884) wurde sein Pflegevater und vermittelte ihm wichtige Impulse für seine spätere Laufbahn. Michel Bréal legte in kurzer Zeit die nötigen Examina für eine französische Universitätskarriere ab: Agrégé des lettres (1856), Docteur ès lettres (1863). Zwischenzeitlich hatte er mit einem Stipendium in Berlin (vor allem bei Franz Bopp und dem Indologen Albrecht Weber) studiert. Nach einer kurzen Tätigkeit in der Handschriftenabteilung der Bibliothèque Impériale (Nationale), wo er im Bereich der orientalischen Handschriften arbeitete, wurde er 1864 zum Professor für vergleichende Grammatik an das Collège de France berufen. Dieses Amt übte er bis zur Pensionierung im Jahr 1905 aus. Er war Membre de l’Institut, Mitglied der Académie des Inscriptions et Belles lettres (seit 1875) und  Inspecteur général de l'Instruction publique pour l'enseignement supérieur (1879-1888). Die Universitäten Zürich und Bologna verliehen im Ehrendoktorate. Er gilt bis heute als einer der bedeutendsten vergleichenden Sprachwissenschaftler seiner Zeit.

Bibl.: Louis Havet, „Michel Bréal (Nécrologie)“, Annuaires de l’École pratique des hautes études 1916, 38-42; Marc Décimo (Hrsg.), Michel Bréal, 1832-1915; catalogue de l'exposition tenue à l'occasion "Bréal et le Sens de la Sémantique" ; Lundi 29 septembre au dimanche 12 octobre 1997, Orléans, 1997 (Exposition Tenue à l'Occasion Bréal et le Sens de la Sémantique <1997, Orléans>); Daniel Baggioni / Gabriel Bergougnioux (Hrsg.), Bréal et le sens de la sémantique ; [colloque organisé au Museum d'Histoire Naturelle d'Orléans, ... 9-10 octobre 1997], Orléans ; Presses Univ. d'Orléans, 2000 (Collection Sémantique et pragmatique); darin: Piet Desmet / Pierre Swiggers, „Le problème des langues et des nationalités chez Michel Bréal: reflets épistolaires“, 29-47; Marina De Paolo, La conquista del senso; la semantica tra Bréal e Saussure, Roma: Carocci, 2001 (Ricerche; 93: Linguistica); Annette Schmehl, Bedeutungswandel. Michel Bréal et Dietrich Busse, Phil. Diss. Düsseldorf-Nantes 2006, bes. die bibl. Hinweise S. 9ff.; Hans W. Giessen, Heinz-Helmut Lüger, Günther Volz (Hrsg.), Michel Bréal - Grenzüberschreitende Signaturen, Landau: Verlag Empirische Pädagogik, 2007 (auch franz., 2012).

Informationen

1889   5 Briefe

1890   1 PK

1893   1 PK

1894   1 Brief, 1 PK

1895   1 Brief

1896   2 Briefe, 1 PK

1897   1 Brief

1898   3 Briefe

1900   1 Brief, 3 PK

1901   1 Brief

1909   1 Brief

1912   1 Brief

Gegenbriefe

Briefe Schuchardts an Bréal konnten in dessen Nachlass (Bibliothèque Interuniversitaire de la Sorbonne [Mss 1967, 1669, 1790, 2289]) nicht gefunden werden.

Briefedition und Kommentare

Die Webedition wurde unter Mitarbeit von Magdalena Rattey erstellt.