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Giulio Bertoni

Die Korrespondenz zwischen Giulio Bertoni und Hugo Schuchardt wurde von Frank-Rutger Hausmann bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Hausmann, Frank-Rutger. 2016. 'Die Korrespondenz zwischen Giulio Bertoni und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1134, abgerufen am 10.04.2020

Giulio Bertoni

Bedeutung

Bertoni stammte aus Modena und studierte in Turin italienische Philologie. Bereits 1901 examiniert, vertiefte er seine Kenntnise in Florenz, Paris und Berlin. Im Jahr 1905 kehrte er nach Turin zurück, wurde aber noch im gleichen Jahr nach Fribourg berufen. Dort lehrte er bis1921 und kehrte dann abermals nach Turin zurück. Sieben Jahre später erfolgte seine Berufung nach Rom, wo er bis zu seinem Tod blieb. Im Jahr 1936 war er in die Accademia della Crusca gewählt worden. Gleichermaßen Sprach- und Literaturwissenschaftler, hinterließ er ein eindrucksvolles Œuvre. Im Jahr 1917 gründete er das Archivum romanicum, das er bis zu seinem Tod herausgab. Ab 1922 war er auch Mitherausgeber des Giornale storico della letteratura italiana.

Lit.: Gino Bottiglioni, Giulio Bertoni, 1876-1942 [sic], nel decennale della sua morte, Modena 1952; Guido Stendardo, Giulio Bertoni: bibliografia, con introduzione di Angelo Monteverdi, Modena 1952; Aurelio Roncaglia, DBI 9, 1967 (online); Regula Feitknecht, hls (online).

Gegenbriefe

Eine Postkarte Schuchardts an Bertoni befindet sich in der Biblioteca Estense Universitaria in Modena.


Briefedition und Kommentare

Bertoni betrachtete Schuchardt als einen seiner Lehrer, auch wenn er nicht bei ihm studiert hatte. Als dessen Schüler Richard Riegler im Jahr 1923 den Gedanken einer Festschrift zu Schuchardts 80. Geburtstag aufbrachte, nahm sich Bertoni sogleich dieses Projekts an und stellte einen Band der von ihm herausgegebenen „Biblioteca dell’Archivum romanicum“ für den Druck der Beiträge zur Verfügung. Von seinem Briefwechsel mit Schuchardt sind nur Bruchstücke erhalten; in Bertonis Nachlass in der Biblioteca Estense di Modena, Carteggio Bertoni, findet sich nur eine Karte Schuchardts (zwei ihm ebenfalls zugewiesene Briefe haben den Berliner Gamillscheg-Schüler Herbert Schuchhardt zum Verfasser). – Bertoni konsultierte seinerseits Schuchardt in dialektologischen Fragen.

Bertoni I HS 1910   1 Postkarte

Bertoni I HS 1914    2 Postkarten

Bertoni I HS 1921   1 Postkarte

Bertoni I HS 1922    1 Brief, 1 Postkarte

HS I Bertoni  1922  1 Postkarte

Bertoni I HS  1923  1 Postkarte