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Taco Hajo de Beer

Die Korrespondenz zwischen Taco de Beer und Hugo Schuchardt wurde von Gerald Russow bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.
Die Webedition wurde unter Mitarbeit von Lilly Olet erstellt.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Russow, Gerald. 2015. 'Die Korrespondenz zwischen Taco de Beer und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter: http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1118, abgerufen am 28.03.2020

Eine ausführlich kommentierte Printveröffentlichung findet sich in

Russow, Gerald. 2014. Materialien zum Afrikaans im Nachlass Hugo Schuchardts. Eine Zusammenschau des Briefverkehrs und sonstiger Unterlagen. Universität Graz, Diplomarbeit.

Taco Hajo de Beer

Bedeutung

Taco Hajo de Beer (1838-1923) war von seinen Eltern ursprünglich für das Priesteramt vorgesehen. Nach dem frühen Tod seines Vaters entwickelte sich seine Laufbahn jedoch ins Unterrichtswesen. Er führte ein umtriebiges Leben als Herausgeber und Mitarbeiter zahlreicher Zeitschriften (z.B. Onze Volkstaal, Taalstudie, Het Nederlandsch Tooneel, Noord en Zuid). Außerdem verfasste er Lehrbücher auch auf Deutsch und Englisch, das er unterrichtete. Seine Beschäftigung mit dem Afrikaans begann 1882 nachdem er einige Bücher aus Südafrika erhalten hatte (Noordegraaf 2004).

Briefedition und Kommentare

Der kurze, freundlich gehaltene Antwortbrief von Taco H. de Beer liefert kein Sprachmaterial, dafür eine ebenfalls geäußerte Bitte, einen Übersetzer für drei in Österreich-Ungarn gesprochene Sprachen ins Deutsche zu empfehlen. Nicht ganz uneigennützig denkt der Schreiber auch an die Weiterverbreitung des Niederländischen im Ausland.

Weiters erklärt sich de Beer bereit, ihm die von Schuchardt offenbar gewünschten Ausgaben seiner von ihm herausgegebenen Zeitschrift Onze Volkstaal zuzuschicken. Darin interessierten wohl Artikel wie Transvaalsche Spraakkunst (Transvaalische Sprachkunst) und die Woordenlijst van het Transvaalsch Taaleigen[1] (Wörterliste der Transvaalischen Spracheigenheiten) die sich teilweise mit dem Kapholländischen beschäftigt hatten.


Literatur:

Noordegraaf, J. (2004): De Afrikaanse connectie van Taco H. de Beer II. De ’verlore bladsye‘ van Arnoldus Pannevis.


[1] Es handelt sich dabei um einen Bestandteil von Changuions Proeve van Kaapsch Taaleigen, das 1848 erschienen war.