Ferdinand Leopold von Andrian-Werburg

Die Korrespondenz zwischen Ferdinand von Andrian-Werburg und Hugo Schuchardt wurde von Elisabeth Egger und Verena Schwägerl-Melchior bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Das Transkript wurde mit Unterstützung von Katrin Purgay und Monika Habersohn erstellt.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Egger, Elisabeth & Verena Schwägerl-Melchior. 2015. 'Die Korrespondenz zwischen Ferdinand von Andrian-Werburg und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1039, abgerufen am 25.05.2017

Ferdinand Leopold von Andrian-Werburg

Bedeutung

 

Ferdinand von Andrian-Werburg (1835-1914) war ein aus Bayern stammender, aber vorwiegend in Österreich wirkender Geologe und Anthropologe. Er war maßgeblicher Initiator und 1870 Mitbegründer der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, der er über lange Jahre als Vizepräsident, Präsident und Ehrenpräsident diente. 1904 wurde er korrespondierendes Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen die 1891 erschienene Arbeit Der Höhencultus asiatischer und europäischer Volker: Eine ethnologische Studie und das seiner Wahlheimat gewidmete und 1905 erschienene Die Altausseer, ein Beitrag zur Volkskunde des Salzkammergutes (vgl ÖBL 1815-1950, Bd. 1 (Lfg. 1, 1954), S. 21f.).

Die Briefe von Ferdinand Andrian-Werburg an Hugo Schuchardt sind Teil des Beziehungsgeflechts des Sprachwissenschaftlers mit Anthropologen und Ethnographen, das insbesondere mit Blick auf Schuchardts Arbeiten im Bereich der Etymologie, Dialektologie und Sachwortforschung, die stets kulturgeschichtliche mit sprachwissenschaftlichen Aspekten verknüpften, große Bedeutung besaß. Daneben sind die Briefe von allgemeinem wissenschaftshistorischem Interesse. Dies aus zumindest zwei Gründen: auf der einen Seite  geben sie durch verschiedene Verweise Einblick in Netzwerkstrukturen wissenschaftlicher Institutionen der Zeit, auf der anderen Seite kommen auch Aspekte der Institutionalisierung von kulturellen und wissenschaftlichen Organen und der Etablierung von Karrierewegen zum zum Ausdruck (siehe Briefedition und Kommentare).

Gegenbriefe

Gegenbriefe Schuchardts an Andrian-Werburg konnten weder im Teilnachlass von Ferdinand Andrian-Werburg in der Österreichischen Nationalbibliothek noch im Nachlass seines Sohnes Leopold Andrian im Deutschen Literaturarchiv Marbach gefunden werden.

Briefedition und Kommentare

Die zehn Korrespondenzstücke Andrian-Werburgs im Nachlass von Hugo Schuchardt (vier Karten und sechs Briefe) stammen aus der Zeit von 1889 bis 1906. Andrians bewegtes Leben (vgl Anm. 1 zu 01-00108) lässt sich an den Absendeorten der Korrespondenz nachverfolgen: zwei Korrespondenzstücke wurden in Altaussee geschrieben, zwei Schreiben wurden während verschiedener Aufenthalte Andrians in Graz verfasst. Vier Korrespondenzstücke stammen aus Nizza (vgl. Anm. 1 zu 01-00108), eines aus Bagnoles de l’Orne und eines aus Karlsbad. Aber auch in den Briefen selbst wird die intensive Reisetätigkeit des Paares Ferdinand Andrian-Werburg und Cäcilie Meyerbeer beschrieben.[1]

Aus dem chronologisch ersten Korrespondenzstück (01-00108) vom 5. Oktober 1889 lässt sich ablesen, dass bereits zuvor Kontakt zwischen den beiden Gelehrten bestanden haben muss. In der Tat bedankt sich Andrian-Werburg hier für ein (vermutlich nicht erhaltenes) Schreiben Schuchardts vom 9. Juli desselben Jahres, in dem dieser ihm Notizen zum Höhencultus zukommen ließ. Die Beschäftigung Andrian-Werburgs mit dem Thema sollte ihren umfangreichsten Ausdruck zwei Jahre darauf in seiner Arbeit Der Höhencultus asiatischer und europäischer Volker: Eine ethnologische Studie (Andrian-Werburg 1891) finden. Nach diesem ersten Schreiben klafft eine 13 Jahre umfassende Lücke in der Korrespondenz: Das nächste Schreiben (02-00109) ist auf 2. Dezember 1902 datiert und wurde in Bezug auf ein persönliches Treffen in Graz verfasst. Unter Umständen hat Schuchardt bei diesem Treffen Andrian-Werburg um das Mitbringen von Spindeln aus dessen Winterquartier Nizza (vgl. Anm. 1 zu 01-00108) gebeten, wie sich aus dem nächsten Schreiben vom 14.10.1903 (03-00110) schließen lässt. Diesem aus Altaussee stammenden Schreiben lagen offensichtlich mehrere Spindeln aus der Provence bei, die heute Teil der Schuchardt-Sammlung im Österreichischen Volkskundemuseum in Wien sind (ÖMV/63.391, ÖMV/63.404, ÖMV/63.405, ÖMV/63.417, ÖMV/63.422). Auch später wird Schuchardts Sammlung von Spindeln wieder thematisiert – allerdings ist unsicher, ob es Andrian-Werburg gelang, Schuchardt weitere Objekte aus Frankreich zu verschaffen (vgl. 07-00114 vom 21. Februar 1905 und 08-00115 vom 28. Juni 1905). Interessant scheint, dass Schuchardt die von Andrian-Werburg erhaltenen Spindeln in seiner Festschrift An Adolf Mussafia (Schuchardt 1905 [= HSA 480]) nicht wie viele andere Exemplare seiner Sammlung thematisiert hat.

Ein wichtiges biographisches Element Andrian-Werburgs kommt in den Briefen 04-00111 und 05-00112 zur Sprache: dessen Wahl zum korrespondierenden Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften am 20. Mai 1904. Der von Leopold von Schroeder[2] lancierte Vorschlag der Kandidatur Andrian-Werburgs konnte vermutlich auch aufgrund der Unterstützung Schuchardts durchgesetzt werden (vgl. Anm. 1 zu 04-00111). Nicht nur an dieser Stelle im Briefwechsel tritt – direkt oder indirekt – eine möglicherweise mangelhafte Vernetzung Andrian-Werburgs mit anderen Wissenschaftlern zu Tage. Im mehrfachen, offensichtlich nicht von großen Erfolgen gekrönten Bemühen Andrians für Schuchardt durch Kontakte in Paris Spindeln zu beschaffen (vgl. Briefe 07-00114 und 08-00115) scheint eine wenig prominente Stellung im Netzwerk ebenso durch, wie in seinem nicht erfüllten Bestreben, über Schuchardts Vermittlung einen ethnographischen Beitrag von Lajos Katona für die Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien zu bekommen (vgl. 01-00108, Anm. 11) und an der soweit nachvollziehbar nicht umgesetzten Anregung für die Errichtung eines "volksthümlichen Musée Normand" (Brief 09-00116). Ob dies in Verbindung mit einer zweifelnden Einschätzung der eigenen Arbeit stand, die von Renner (1981: 5) konstatiert wird, bleibt dahingestellt: "Bei aller Liebe zur Forschung blieb wissenschaftliche Arbeit für ihn [Andrian-Werburg] etwas mit großer Anstrengung und Selbstzweifeln Verbundenes, begleitet von einer ständigen Sorge um Anerkennung und Erfolg." Immerhin: Seine Wahl zum korrespondierenden Mitglied der Kaiserlichen Akademie hatte Andrian-Werburg selbst zwar als unwahrscheinlich eingeschätzt, in Schuchardt und Leopold von Schroeder hatte er aber einflussreiche Fürsprecher: "Ich hatte mich bereits innerlich mit dem Mißlingen des Werkes abgefunden, welches hochherzige Freunde zu meinen Gunsten unternommen hatten" (Brief 04-00111). Gerade der "allseitig gefeierte[…] Gelehrte[…]' Schuchardt war in seinen Augen einer "der wichtigsten Urheber der mir verliehenen Ehrung" (Brief 05-00112).

Auch an anderer Stelle in der Korrespondenz wird die Eingebundenheit Andrians in die intellektuellen Zirkel insbesondere in Österreich-Ungarn sehr wohl deutlich (vgl. z.B. Briefe 02-00109, 07-00114 und 09-00116).

Aspekte der Institutionalisierung von wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen kommen insbesondere an zwei Stellen des Briefwechsels zur Sprache: im ersten Brief 01-00108 bringt Andrian-Werburg seine Sorge zum Ausdruck, der Anthropologischen Gesellschaft in Wien und ihren Mitteilungen könnte durch die Ethnologischen Mitteilungen aus Ungarn "der Rang abgelaufen" werden. In Brief 09-00116 wird auf das Desiderat eines "volksthümlichen Musée Normand" verwiesen.

Die Briefe Andrians an Schuchardt berühren kaum wissenschaftliche Fragestellungen. Dies erstaunt nicht, denn Sender und Empfänger hatten wenn auch einander berührende, so doch klar voneinander geschiedene wissenschaftliche Interessen. Nur anlässlich der Festschrift für Adolf Mussafia, in der Schuchardt die Verwobenheit ethnographischer und sprachwissenschaftlicher Gegenstände und die Notwendigkeit der Verknüpfung verschiedener disziplinärer Betrachtungsweisen zum Verständnis des Gegenstands vor Augen führt, setzt Andrian-Werburg kurz zu einem wissenschaftstheoretischen Diskurs an (Brief 09-00116).

In den Briefen 07-00114 und 08-00115 wird ein für das Frühjahr 1905 anvisierter Besuch Schuchardts bei Andrian-Werburg in Nizza thematisiert. Dieser erfolgte vermutlich schließlich im April 1906, als Schuchardt sich in Valencia und Antibes aufhielt (vgl. Wolf 1993: 632), wie sich aus dem letzten erhaltenen Korrespondenzstück, welches Empfehlungen zur Wahl eines Hotels enthält, schließen lässt. Es kann nur gemutmaßt werden, warum nach diesem Zeitpunkt – das letzte Korrespondenzstück ist datiert auf 25. März 1906 – die Korrespondenz abreißt. Andrian-Werburg starb erst am 10. April 1914 in Nizza. Ob später keine Notwendigkeit der Korrespondenz mehr bestand oder aber es bei Schuchardts Besuch in Südfrankreich zu Verstimmungen zwischen den beiden Gelehrten kam, konnte bisher nicht eruiert werden.

Bibliographie:


Ungedruckte Quellen:

Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften AÖAW

    Protokoll der Wahlsitzung der Gesamtakademie vom 20.05.1904, A 590

    Postbuch 1904, ad No. 525, Verzeichnis der Wahlvorschläge

Archiv der Universität Wien AUW

     Nationalien der Medizinischen Fakultät [Mikrofilm], Film 1152, 1154, 1156, 1159, 1161 [Bugiel]

Gedruckte Quellen

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[1] So etwa im am 21.05.1904 aus Nizza gesandten Brief: "Wir gehen in zwei Tagen nach Paris für drei Wochen – dann Karlsbad und Aussee".

[2] Schroeder dürfte eine engere Beziehung zu Andrian-Werburg gehabt haben, er hielt nach seinem Ableben bei der Gedächtnisfeier der Anthropologischen Gesellschaft in Wien am 13. Mai 1914 die Gedenkrede für den verstorbenen Ehrenpräsidenten (Schroeder 1915a) und gab posthum eine Werkausgabe heraus (Schroeder 1915b).