Alexandrow

Die Korrespondenz zwischen A. Alexandrow und Hugo Schuchardt wurde von Claudia Mayr bearbeitet, kommentiert und eingeleitet.

Die Edition bzw. einzelne Briefe sind zu zitieren als:

Mayr, Claudia. 2017. 'Die Korrespondenz zwischen A. Alexandrow und Hugo Schuchardt'. In Bernhard Hurch (Hg.) (2007-). Hugo Schuchardt Archiv. Webedition verfügbar unter http://schuchardt.uni-graz.at/id/letters/1024, abgerufen am 14.12.2017

Alexandrow

Bedeutung

Алекса́ндр Ива́нович Алекса́ндров [Aleksandar Ivanovič Aleksandrov], 1861 – 1918

Alkesandr Aleksandrow wurde am 16 (28.). April 1861 in Bajterjakovo, Region Kazan, geboren und starb am 23. Juni 1918 in St. Petersburg. Während seiner wissenschaftlichen Laufbahn unterrichtete er an zahlreichen Universitäten (Universität Tartu, Charkiv, Kazan etc.). Zudem hielt sich der anerkannte Philologe, Slawist, Kirchenhistoriker, russischer Dialektologe, Etymologe und vergleichende Sprachwissenschafter für Forschungszwecke in Wien, Montenegro, Serbien, Bulgarien, Istanbul und Athen auf. Seine Artikel, Rezensionen, Predigten o. Ä. erschienen unter Anderem in der Zeitschrift Деятель [Dejatel‘] in Kazan, im Русскiй Филологическiй Вестник [Russkij Filologičeskij Vestnik], in der Zeitschrift der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften Известия Императорской академии наук [Izvestija Imperatorskoj akademii nauk] sowie in diversen kirchlichen Journalen. Aleksandrov neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ab 1913 jamburger [Ямбургский] Episkop der Leningrader Eparchie.

Eines seiner Hauptaugenmerke lag auf Sprachstörungen und ihre Auswirkungen auf das Erlernen neuer Sprachen, auch im Bezug auf „Kindersprache“; sowie der vergleichenden Sprachwissenschaft und auch der Möglichkeit, eine gesamtslawische Sprache zu schaffen.


Quellen:

Православная энциклопедия [Pravoslavnaja enciklopedija] http://www.pravenc.ru/text/114834.html, abgerufen am 19. 05. 2017.

Künzli, Andreas: Eine neue Sprache für Russland und die ganze Welt. Unabhängige Schweizer Interlinguistische Studien, Nr. 3/2015.