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Brief (01-00048)

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6 Brimmer Street

Boston Mass.

March 1. 1883

Hochgeehrter Herr Professor,

Es wird mir das größte Vergnügen machen, einem Freund von Herrn Leland in irgend etwas behülflich zu sein, den ich nicht nur sehr bewundere sondern auch von Herzen verehre, aber ich fürchte Sie werden sehr entäuscht sein wenn ich Ihnen sagen muß es giebt nur vier oder fünf Bücher über die Creolen in der Hunt[1] Sammlung oder sogar in der öffentlichen Bibliothek in Boston. Herrn Hunt‘s Sammlung enthällt besonders die Sclavenliteratur welches sein Lieblingsthema war, und nur zufällig die Creolen behandelt. Ich schicke Ihnen hiermit  jedoch ein Verzeichnis der Titel sowie sie sind. In unserer anderen großen Bibliothek, dem Athäneum, wie Sie sehen werden, |2| gibt es nur ein Buch welches nicht in der Huntschen Sammlung eingeschlossen ist, und daß ist aus viel späterer Zeit. Haben Sie vielleicht zufällig die Novellen gesehen von einem gewissen George W. Cable[2], aus New Orleans, Louisiana, über die Louisianaschen Creolen, die viel von ihrem Patois, ihren Liedern und Weisen enthalten. Ich glaube sie würden Sie interessieren, wenn Sie sie nicht schon kennen. Vielleicht wäre es gut wenn sie ihm schrieben oder ich könnte es für Sie thun. Es würde mir ein Vergnügen machen es für Sie zu thun oder Ihnen auf irgendeiner Weise behülflich zu sein. Bitte, stehen Sie nicht an sich an mich zu wenden.

Hochachtungsvoll ergebenst,

Abby Langdon Alger |3|

„Contributions to Creole Grammar“ by A. Van Name. Published in the Transactions of the American Philological Association, for 1867-73. & also as a separate pamphlet[3]  

Manuel des habitants de Saint Domingue, qui contient le premier vocabulaire Français-Créoles et conversations Français-Créoles en deux volumes. Par S. J. Ducoeurjoly[4]

Introduction à l’histoire de Cayenne survie d’un recueil de cantes, fables & chansons en créole avec traduction en regard. Notes et commentaire par Alfred de St. Quentin. Grammaire Créole par Auguste de St Quentin. Publiée aux Antiles par G. Marchand. 1872.[5]

The Theory & practice of Creole Grammar by JJ Thomas. Port of Spain. 1869.[6]

|4|

Creoleana, or social and domestic scenes & incidents in Barbados in days of Yore. By G. W. Ordeson. London. 1852.[7]

Miss. Of work on Social Condition, Manners, Le. of the Haytians, as observed by B. P. Hunt

In the Boston Athaeneum library they have besides these books, one called an “etude sur le patois Créole-Mauricien. Nancy. 1880. Par C. Baissac.[8]  

The Grandissimes, a story of Creole Life

Old Creole Days.

Mme Delphine. By George W. Cable[9]



[1] Alger refers to Benjamin P. Hunt, who did extensive trade in the West Indies and collected numerous materials especially on Haiti. After his death in 1877, his private library, including manuscripts, was given to the Boston Public library, where it can still be accessed (http://www.bpl.org/research/special/collections.htm. Last accessed: 22. March 2016).

[2] Refers to George Washington Cable (1844-1925), a contemporary author from Louisiana whose characters use Louisiana Créole. He tried to promote French and creole language and culture in Louisiana (cf. Briefnummer 1483).

[3] Van Name (1869: 123-167).

[4] Ducoeurjoly (1803).

[5] St. Quentin/ St Quentin (1872).

[6] Thomas (1869).

[7] She is referring to one of the earliest Anglo-Caribbean novels, in fact first published in 1842, not 1852 (Orderson 1842).

[8] Baissac (1880).