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Brief (02-s.n.02)

Graz, Elisabethstr. 6

1 Juni 1902

Hochgeehrter Herr Kustos!

Ich danke Ihnen bestens für die Übersendung der Zeichnungen;[1] die kleine Schuld berichtige ich gleicher Zeit an Herrn Lischka.[2] Vielleicht haben Sie gelegentlich die Güte mir die Nummern dieser Spindelaufsätze anzugeben, |2| sowie die Stelle wo über den ganzen Fund berichtet wird. Ich hoffe noch im Laufe dieses Jahres dem prähist. Museum einen längeren Besuch abstatten zu können.[3]

Mit verbindlichstem Gruss

Ihr sehr erkenntlicher

H Schuchardt



[1] Diese vier Zeichnungen befinden sich in einem Kuvert im Nachlass Schuchardts (Signatur 17.8.2.2.). Sie sind jeweils mit "Gurina", das Kuvert ist zusätzlich mit "Wiener Museum" beschriftet.

[2] Robert (Carl) Lischka (1869-1916), akademischer Maler und Illustrator, fertigte zu Zwecken der Sammlungsdokumentation für diverse Wiener Museen bzw. für prähistorische, ethnographische und volkskundliche Veröffentlichungen Zeichnungen an (für eine ausführliche Biographie siehe Egger/Oberpeilsteiner 2015).

[3] Ein Besuch Schuchardts der prähistorischen Sammlung des k.k. naturhistorischen Hofmuseums, um die Gurinafunde zu besichtigen, ist in den Annalen des Museums für das Jahr 1902 dokumentiert (Jahresbericht 1903: 34).