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Brief (36-s.n.)

Graz, 20. November 1926.

Lieber u. verehrter Freund!

Ich bin schon lange leidend und seit dem 13. September 1926 bettlägerig, so daß mein Interesse an dem [sic] baskischen Studien fast ein platonisches bleibt und mir nur erübrigt für alles was ich an materiellem [sic] und spirituellen Darbietungen von baskischer Seite empfangen habe meinen Dank auszusprechen.

Herzlichst und dankbarst grüßt Sie Ihr ergebener
H. Schuchardt1


[1] Dieser Brief ist mit aller Wahrscheinlichkeit in Handschrift von Frau Maierhofer abgefasst. Sie war Schuchardts Mitbewohnerin in der Villa Malwine und Stütze der letzten Lebensjahre. Schuchardt unterschreibt lediglich mit zittriger Hand. Dem Original an der Euskaltzaindia ist eine spanische Übersetzung von Azkues Hand beigefügt: "Graz 20. XI. 1926, Caro y respetable amigo: Hace ya tiempo que vengo padeciendo y aun encamado desde el día 13 de Septiembre 1926, de tal modo que mi interés por los estudios vascos es ya casi platónico y ya no me resta otra cosa que manifestar mi gratitud por todo lo que yo he recibido de los vascos en ofertas materiales y espirituales. Cordialmente y agradecido le saluda su afectísimo H. Schuchardt".