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Brief (11-11769)

Wien, 23. Mai 1914.

Sehr geehrter Herr Hofrat!

Vor allem meinen herzlichsten Glückwunsch anlässlich Ihres 50jährigen Doktorjubiläums.1

Anbei erlaube ich mir, die Korrekturen meiner phonographischen Abhandlung zu übersenden und bitte Sie, sehr geehrter Herr Hofrat, noch einmal eine Durchsicht dieses Schriftchens gütigst vorzunehmen. Aber außerdem ersuche ich Sie inständigst, davon Abstand zu nehmen, dass Herr Lacombe oder Herr v. Urquijo die Abhandlung durchschauen soll, weil das eine enorme Verzögerung der Drucklegung zur Folge hätte und ich überdies für die Richtigkeit der Eigennamen nahezu garantieren kann. Im schlimmsten Falle wäre es glaube ich kein grosses Malheur, wenn einmal in irgend einem Eigennamen beispielsweise ein a statt eines o angewendet wäre und um gröbere Verstösse könnte es sich kaum handeln. Bitte, mir dann freundlichst diese Druckbogen wieder zurückzusenden, damit ich sie dann der Druckerei zukommen lassen kann.

Mit ausgezeichneter Hochachtung und bestem Dank im voraus
Ihr ganz ergebener

Dr Rudolf Trebitsch


[1] HS hatte 1864 an der Universität Bonn mit einer berühmten Dissertation „Über den Vokalismus des Vulgärlateins“ promoviert.