Das Testament Schuchardts

Das Testament Schuchardts ist insofern von Bedeutung, als er darin festlegt, seine Bücher und den Manuskriptnachlaß der Universitätsbibliothek Graz zu hinterlassen, und sein gesamtes Vermögen, mit geringen Ausnahmen, in eine zu gründenden Malvinenstiftung einzubringen.

Von diesem Testamtent gibt es in den nahezu 15 Jahren seines Bestehens verschiedene Kopien, Abschriften und Erweiterungen, die für die Forschung und dauerhafte Nachwirkung relevanten Grundideen ziehen sich aber unverändert durch die Jahre bis zu seinem Tod.

Bezüglich der Briefsammlung kündigt Schuchardt in seinem Testament eine gesonderte Verfügung an, über die wir danach nur aus dem Brief von Franz Mairhuber an Elise Richter vom 4. März 1928 informiert sind: Die Briefe gingen mit den anderen Manuskripten ebenfalls an die Universitätsbibliothek, lediglich die privaten Briefe, einschließlich der familiären, sollten nach dem Tod der Mairhubers verbrannt werden. Ob dies vollständig vollzogen wurde, wissen wir nicht mit Sicherheit.